Vietnamesische Küche lebt von drei Dingen: frischen Kräutern, klaren Brühen und dem Gleichgewicht zwischen salzig, sauer, süß und scharf. Genau darum dreht sich bei Asia Van II alles.
Was Asia Van II ist
Unser Haupthaus Asia Van in der Hoheschulgasse 1 kocht seit Jahren quer durch Südostasien — Pad Thai aus Thailand, Udon aus Japan, Bami Goreng aus Indonesien, Kung Pao aus China. Die Nachfrage nach den vietnamesischen Gerichten war dabei so groß, dass wir ihnen ein eigenes Haus gegeben haben: Asia Van II in der Hafenbad 5, nur rund hundert Meter entfernt.
Hier gibt es keinen Querschnitt durch Asien, sondern das, was in Vietnam tatsächlich an der Straße, am Markt und in kleinen Familienlokalen gegessen wird: Phở aus einer lange gezogenen Brühe, Bún-Bowls mit kalten Reisnudeln und warmem Fleisch oder Tofu, Sommerrollen im Reispapier, gebratene Nudeln — und Kaffee, der in Vietnam eine eigene Kultur ist.
Unsere Küche: bewusst reduziert
Wir kochen ohne Geschmacksverstärker. In unserer Küche kommen außerdem keine Sahne, keine Butter, keine tierischen Fette und keine Farbstoffe zum Einsatz. Das ist keine Marketing-Regel, sondern eine Konsequenz aus der Küche selbst: Vietnamesische Gerichte holen ihren Geschmack aus Zwiebeln, Ingwer, Zitronengras, Limette, Fischsauce, Chili und frischen Kräutern — nicht aus Fett und nicht aus Zusatzstoffen.
Der Effekt fällt vor allem mittags auf. Ein Teller Bún-Bowl oder eine Schale Phở machen satt, ohne dass man danach müde am Schreibtisch sitzt. Viele Gerichte sind von Haus aus glutenfrei, weil Reisnudeln und Reispapier statt Weizen verwendet werden — sprechen Sie uns bei Unverträglichkeiten trotzdem kurz an, dann sagen wir Ihnen genau, was in welchem Gericht steckt.
Warum wir ohne Glutamat kochen
Nicht, weil Glutamat verboten oder nachweislich gefährlich wäre — die europäische Lebensmittelbehörde EFSA stuft es innerhalb bestimmter Mengen als unbedenklich ein. Sondern weil ein Geschmacksverstärker eine gut gezogene Brühe ersetzt. Wer ihn weglässt, muss länger kochen und besser würzen. Genau das wollen wir. Mehr dazu im Ratgeber.
Streetfood heißt: schnell, aber nicht schnell gemacht
Streetfood bedeutet in Vietnam nicht Fast Food. Es bedeutet, dass ein Stand oder ein kleines Lokal genau eine Sache richtig gut macht — eine Brühe, eine Bowl, eine Sorte Rollen. Wir übertragen das so weit, wie es in einem Restaurant in Ulm geht: überschaubare Karte, frische Zubereitung nach Bestellung, Kräuter und Gemüse roh dazu, damit jeder Gast selbst nachwürzen kann.
Für wen wir kochen
- Mittagsgäste: Von Montag bis Freitag bis 15 Uhr gibt es zu jedem Gericht die Vorspeise — Frühlingsrolle und Salat — gratis dazu.
- Schülerinnen und Schüler: Nudelbox mit Gemüse für 6,50 € und der Asia Van Chicken Burger für 7,50 €.
- Familien: Alle Kindergerichte für Kinder bis 12 Jahre sind 3,00 € günstiger.
- Vegetarisch essende Gäste: Ein großer Teil der Karte kommt ohne Fleisch aus — Tofu, Pilze, Gemüse und Reisnudeln sind in der vietnamesischen Küche keine Beilage, sondern Hauptdarsteller.
Kaffee gehört dazu
Vietnam ist nach Brasilien der zweitgrößte Kaffeeproduzent der Welt — und trinkt seinen Kaffee ganz anders als Mitteleuropa: stark, mit dem kleinen Metallfilter phin aufgebrüht, oft mit gezuckerter Kondensmilch und viel Eis. Bei uns bekommen Sie cà phê nâu đá, Kokoskaffee und den Hanoier Eierkaffee cà phê trứng so, wie sie dort serviert werden. Wie diese Zubereitungen funktionieren, erklären wir hier.
Vorbeikommen
Sie finden uns in der Hafenbad 5, 89073 Ulm, mitten in der Innenstadt. Reservierungen nehmen wir telefonisch unter 0731 60279866 oder per E-Mail an info@asia-van.de entgegen.